Im Mai 2022
 

Liebe Patienten, liebe Patientinnen, liebe Eltern,

 

leider muss ich krankheitsbedingt zum 30.06.2022 meine Kinderarztpraxis schließen. Eine intensive Suche nach einem Praxisnachfolger blieb leider erfolglos.

Ich möchte mich bei Ihnen für Ihr Vertrauen und die mir entgegengebrachte Wertschätzung in all den Jahren, in denen ich Sie und Ihre Kinder gesundheitlich begleiten durfte, bedanken. Ihre liebevollen Genesungswünsche haben mir stets Hoffnung gegeben.

Mir ist bewusst, dass sich die Suche nach einem neuen Kinderarzt/einer neuen Kinderärztin sehr schwierig gestalten wird.  

Bitte erkundigen Sie sich bei Kinderarztpraxen in Ihrer Nähe, ob Sie dort aufgenommen werden können. Alternativ, falls Sie keinen neuen Kinderarzt finden, können Sie sich an die Terminservicestelle der KV-Baden-Württemberg unter der Telefonnummer 116117 wenden. 

 

Ihre Unterlagen werden digital an derselben Adresse aufbewahrt und können zu den üblichen Praxisöffnungszeiten der Allgemeinarztpraxis abgeholt werden. 

 

 

Bitte rufen Sie unbedingt mindestens eine Woche vorher an, damit wir Ihre Unterlagen richten können.

 

Bitte zur Abholung der Unterlagen Personalausweis mitbringen. Falls andere Personen (außer Eltern) die Unterlagen abholen sollen, muss eine Schweigepflichtsentbindung des Erziehungsberechtigten mitgebracht werden.

 

 

Die Kollegen aus der allgemeinmedizinischen Gemeinschaftspraxis können Jugendliche ab dem Alter von 12 Jahren, falls dies gewünscht ist, weiter betreuen.

 

 

An dieser Stelle möchte ich mich ganz ausdrücklich bei meinen Kollegen aus der Allgemeinmedizin bedanken, mit denen ich über all die Jahre eine vertrauensvolle und freundschaftliche Zusammenarbeit erleben durfte. Und natürlich bei allen MFA´s, dem weltallerbesten Team, die glücklicherweise aufgrund der bestehenden Praxisgemeinschaft weiterhin vor Ort sein werden.

Des Weiteren möchte ich mich ganz herzlich beim Bürgermeister der Stadt Weil der Stadt, Herrn Christian Walter, bedanken, der mich bei der Suche nach einer Nachfolge tatkräftig unterstützt hat.

 

 

Krisen bieten auch Chancen und so werde ich, solange es meine Kräfte erlauben, in kleinem Rahmen in Stuttgart privatärztlich tätig sein.

 

 

 

 

Seien Sie herzlich gegrüßt

 

Ihre Dr. med. Stefanie Krohne-Reichert

 
 
 
 
Im August 2021
 
 

Liebe Eltern,

ich habe mich dazu entschlossen, in meiner Praxis keine Kinder- und Jugendlichen gegen SarsCov2 zu impfen, obwohl die STIKO nach wochenlangem politischen Druck eine Empfehlung zur Impfung von 12-17-Jährigen ausgesprochen hat. 

 

Dies ist für mich insbesondere deswegen eine schwerwiegende Entscheidung, als dass ich bisher nach STIKO-Empfehlung geimpft und der STIKO bezüglich Ihrer Kompetenz und Unabhängigkeit vertraut habe. 

 

Für jedes ärztliche Handeln gilt der Leitsatz „zuallererst nicht schaden“. So muss der potentielle Nutzen einer medizinischen Maßnahme oder auch einer Impfung größer sein als deren potentielles Risiko.

 

Der Nutzen der Covid-Impfung für ältere Patienten bzw. für Patienten mit bestimmten Vorerkrankungen ist aller Wahrscheinlichkeit höher als deren Risiko.

 

Für Kinder und für junge Menschen ist meiner Einschätzung nach aber die Verhältnismäßigkeit der Risiko-Nutzen-Abwägung nicht gegeben.

 

Bei den derzeitigen Covid-19-Impfungen handelt es sich um neuartige Impfungen, die in sehr wenigen Monaten entwickelt und anschließend im Rahmen eines pandemischen „Notfalles“ nur eine bedingte Zulassung erhalten haben.

 

Diesen Notfall kann ich bei jungen Patienten und insbesondere bei Kindern beim besten Willen nicht erkennen. 

 

Bestimmte sehr strenge Zulassungs-Vorraussetzungen, die bisher für Impfstoffe erfüllt sein mussten, gelten für die neuen Impfstoffe nicht. So können keine Aussagen zu Langzeitnebenwirkungen gemacht werden (dazu gehören Autoimmunerkrankungen, Krebs und mögliche Auswirkungen auf die Fruchtbarkeit ). 

 

Des Weiteren zeichnet sich unzweifelhaft ab, dass die Impfung keine Herdenimmunität erzeugen kann und Geimpfte sehr wohl an Covid-19 erkranken und dann  das Virus mit gleicher Viruslast weitergeben können. Dies sehen wir aktuell in Ländern mit hoher Impfquote (Israel, Großbritannien, USA, Gibraltar etc.), in denen die Fallzahlen regelrecht explodieren.

 

Die Nebenwirkungen der Impfungen, insbesondere bei jungen Menschen, sind erheblich und ich bin nicht sicher, ob im Einzelfall der behandelnde Arzt an eine Impfnebenwirkung denkt und diese dann auch an das Paul-Ehrlich-Institut meldet, wie es verpflichtend vorgesehen ist.

 

In all den Jahren als niedergelassene Kinderärztin habe ich sicher mehr als 25.000 Impfdosen „verimpft“ und musste bisher nur sehr, sehr selten außergewöhnliche Nebenwirkungen an das PEI melden.

Das Profil der Covid-19-Impfstoffe unterscheidet sich jedoch von herkömmlichen Impfungen, sowohl bezüglich der Intensität, als auch der Häufigkeit und Schwere der Nebenwirkungen.

 

Die Impfung „der ganzen Welt“ (Zitat:“die Pandemie endet erst, wenn die ganze Welt geimpft ist“), ist nichts weiter, als ein weltweiter Menschenversuch, den ich hier mit aller ärztlichen und menschlichen Überzeugung ablehne. 

 

Kinder erkranken fünfmal häufiger symptomlos an Covid-19, d.h. ohne jegliche Symptome und sie haben danach eine langanhaltende, stabile Immunität. Nach einer Impfung lässt der Impfschutz relativ schnell nach, eine sterile Immunität konnte durch die Impfstoffe noch nie erreicht werden.

 

Nach dieser rein politisch motivierten Entscheidung der STIKO, hat die STIKO für mich an Glaubwürdigkeit verloren und dient nicht mehr als Entscheidungsgrundlage für die Impfberatung meiner Patienten.

 

Und zu allerletzt noch eine persönliche Bemerkung:

 

Ich hätte es in Deutschland für unmöglich gehalten, dass jemals ein direkter oder indirekter Impfzwang auf Ungeimpfte seitens der Politik ausgeübt wird. Dies wiegt insbesondere im Umkehrschluss besonders schwer, denn wenn die STIKO diese Impfung für 12-17-Jährige empfiehlt (um der Politik entgegenzukommen),  hat die Politik wiederum eine Legitimation, umgeimpfte 12-17-Jährige von der Teilhabe am sozialen Leben auszuschließen bzw. deren Teilhabe einzuschränken bzw. verschlimmert die ohnehin schon schwierige Situation der Kinder durch Zunahme von Mobbing und Ausgrenzung.

 

Unser Berufsverband, der BVKJ, hat sich „für“ Impfungen von Kindern- und Jugendlichen positioniert, dies insbesondere wegen der psychosozialen Auswirkungen! Diese psychosozialen Auswirkungen (Teilhabe an sozialem Leben, Beschulung, etc. ) wurden aber erst durch politische Entscheidungen verursacht!

 

Ich werde daher aus dem Berufsverband der Kinder- und Jugendärzte zum 31.12.2021austreten.

 

Die Diskriminierung Ungeimpfter hat ein Ausmaß erreicht, welches für mich kaum noch tragbar ist.

 

 

 

Herzlichst

 

Ihre Dr. Stefanie Krohne-Reichert